Heizen mit Wärmepumpe: Funktionsweise und Vorteile
HAUSAURA Redaktion09. September 20266 Min. Lesezeit96 Aufrufe
Wärmepumpen gehören zu den effizientesten Heizsystemen. Erfahren Sie, wie sie funktionieren und warum sie sich lohnen.

Was ist eine Wärmepumpe?
Eine Wärmepumpe nutzt die free Energiewärme aus Luft, Erde oder Wasser und wandelt sie in nutzbare Heizwärme um. Sie arbeitet wie ein Kühlschrank — nur umgekehrt: Statt Wärme abzuführen, wird sie zugeführt.
So funktioniert eine Wärmepumpe
Das Prinzip ist einfach:
- Aufnahme: Das Kältemittel in der Außeneinheit nimmt Umgebungswärme auf
- Verdichtung: Ein Verdichter erhöht die Temperatur des Kältemittels
- Abgabe: Die entstandene Wärme wird an das Heizsystem abgegeben
- Rückführung: Das Kältemittel kehrt in den Kreislauf zurück
Die drei Wärmepumpen-Typen
- Luft-Wasser-Wärmepumpe: Nutzt Außenluft, einfachste Installation, beliebteste Variante
- Erdwärmepumpe: Nutzt Erdwärme über Kollektoren oder Bohrungen, höchste Effizienz
- Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Nutzt Grundwasser, höchste Leistung, aufwendigste Installation
Vorteile einer Wärmepumpe
- Energieeffizienz: 3-5 kWh Wärme aus 1 kWh Strom (COP 3-5)
- Niedrigere Betriebskosten: Bis zu 50% Einsparung gegenüber Öl oder Gas
- Förderung: Bis zu 40% Zuschuss vom BAFA
- Umweltfreundlich: Keine direkten CO2-Emissionen
- Langfristige Sicherheit: Unabhängig von fossilen Brennstoffen
Wann lohnt sich eine Wärmepumpe?
Eine Wärmepumpe lohnt sich besonders bei:
- Neubauten mit guter Dämmung
- Altbauten mit Fußbodenheizung oder large Heizflächen
- Dem Austausch alter Öl- oder Gasheizungen
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